Technik Dual Receiver

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Real Radio controlling pleasure for demanding mode 



Verantwortungsbewusste Modellflieger mussten bisher einen beträchtlichen Aufwand betreiben, um ihr großes Flugmodell, sei es eine TOC-Maschine, ein Scale-Modell, Jet oder Helikopter, mit einer sicheren Steuerung auszurüsten.
Die nicht geringe Betriebsgefahr, die von großen und zum Teil sehr schnellen Flugmodellen ausgeht, verlangt nach einer maximalen Funktionssicherheit. Neben einem hochwertigen Empfänger, der möglichst die PCM-Modulation beherrscht, war bisher eine Servostromversorgung für den Anschluss von zwei Akkus erforderlich, um die zahlreichen und kräftigen Servos sicher anzusteuern und um das Risiko eines Stromausfalls zu minimieren. Sobald mehrere Servos an einem Ruder arbeiten – etwa an den Quer-, Seiten- und Höhenrudern üblich – benötigte man zusätzlich ein Servoeinstellgerät, um diese Rudermaschinen zu synchronisieren. Erfahrene Modellpiloten verwenden zudem häufig eine Stabilisationselektronik, besser unter Gyro bekannt. Für Helikopter ist ein Gyro sogar unabdingbar.
Wer die ultraleichten Lithium-Polymerakkus nutzen wollte, war bisher zusätzlich auf einen Spannungsregler angewiesen, der die Spannung von 7,4 Volt auf die Betriebsspannung der Servos sowie des Empfängers reduziert. Oder man benötigte ein entsprechendes Stromversorgungsmodul, welches mit diesen Akkus arbeitet.
Besonders sicherheitsbewusste Piloten großer Modelle bauten sogar einen zweiten Empfänger ein (in Frankreich und Großbritannien für große Modelle vorgeschrieben).

Diese Anforderungen erfüllen die weatronic Dual Receiver in einem einzigen Gerät. Der Weatronic Dual Receiver in seinen Varianten stellt eine integrierte besonders sichere Bordelektronik dar, die mit den neuesten Prozessoren und Halbleitern bestückt und nach dem neuesten Stand der Technik konzipiert ist.

Der Dual Receiver vereint einen hochmodernen digitalen Diversity-Empfänger, der zwei komplette getrennte Eingangkreise und zwei Antennen besitzt, mit einer leistungsfähigen Stromversorgungselektronik für starke Servos, die sich aus zwei hochstromfähigen Stromquellen speisen. Es wurde bei seiner Entwicklung höchsten Wert auf einfache Handhabung und maximale Funktionssicherheit gelegt. Seine Unanfälligkeit gegen Störungen jeder Art, seine Trennschärfe und Großsignalfestigkeit dürften einmalig auf dem Markt für Modellelektronik sein. Zudem werden keine Wechselquarze mehr benötigt, da der Digitalempfänger die Frequenzwahl selbst vornimmt (so genannter Synthesizer).
Besonders im Zusammenwirken mit den High End PCM-Sendern der Marken Futaba und Graupner/JR entfaltet er seine volle Leistungsfähigkeit. Es wird empfohlen, weatronic Dual Receiver mit den derzeit besten und sichersten Modulationsarten von JR/Graupner, dem SPCM-Verfahren oder mit dem Futaba PCM 1024 zu betreiben. Für Nutzer von PPM-Sendern, etwa der Marke Multiplex, arbeiten die Dual Receiver jedoch auch mit diesem Verfahren. Dual Receiver eignen sich besonders für größere und größte Acro-Propellermodelle, Scale-Modelle, Hubschrauber und besonders auch für turbinengetriebene Jets und Helikopter. Auch große und größte Segler profitieren von seinen enormen Sicherheitsreserven und umfangreichen Funktionen.





Die Datenverarbeitung übernimmt ein 16 Bit CMOS Microcotroller neuester Bauart. Er kontrolliert die im Folgenden beschriebenen Elektroniken. Insbesondere wertet er Feldstärke und Qualität der Signale der beiden Empfangsteile aus und verarbeitet das jeweils besser geeignete Signal. Dies geschieht im Zehntausendstel-Sekunden-Bereich.
Den Empfang und die Weiterverarbeitung der Funksignale übernehmen zwei gleichartig aufgebaute Doppelsuperhet-Empfänger mit zwei Antennen, deren jeweils erste Mischfrequenz von einem hochmodernen digitalen DDS-Synthesizer (DDS für Direct Digital Synthesis) erzeugt wird. Deren demodulierte NF-Signale und die Feldstärkeinformationen werden an den Prozessor weitergeleitet. Die Kanalwahl erfolgt automatisch, ohne dass Quarze gewechselt werden müssen. Der Diversity-Empfänger ist extrem trennscharf und störsicher, besitzt eine hohe Empfindlichkeit und sehr hohe nutzbare Reichweite. Er verfügt über 8 bzw. 10 Kanäle.
Ein Leistungsteil liefert den erforderlichen Strom für die Servos (12 bzw. 20 Ausgänge), und ist speziell für hohe Stromspitzen moderner Digitalservos ausgelegt. Er regelt die Steuerungssignale auf das erforderliche Niveau ein und entstört die Servoleitungen. Die Zuleitungen können daher ausreichend lang sein und benötigen keine zusätzliche Entstörung mittels Ferritkernen. Empfohlen wird jedoch, nur verdrillte Servoleitungen zu verwenden.
In den Leistungsteil integriert ist ein Spannungsregler, der für die Servos konstant 6 Volt erzeugt und den Empfangsteil mit der optimalen Spannung versorgt. Er speist sich aus zwei Akkus, einem Hauptakku sowie einem gleichgroßen oder kleineren Backup-Akku, der im Notfall (z. b. Defekt einer Zelle, Kurzschluss oder im entladenen Zustand des Hauptakkus) diesen ersetzt. Es können sowohl 7,2 Volt- NimH-Akkus (6zellig) als auch 7,4 Volt- Lipo-Akkus (zweizellig) verwendet werden.
Leistungsstarke und verlustarme P-Kanal-Mosfets übernehmen die Umschaltung der Akkus.
Es können bis zu 8 Verbraucher (Servos) pro Kanal angeschlossen werden. Die Synchronisation der Servos geschieht per Mausklick automatisch. Ein Servoprogrammiergerät ist somit überflüssig.
In der Version mit GPS-Datenloggerfunktion werden weitere Flugdaten wie Geschwindigkeit, Höhe, Entfernung vom Startort, Position etc. gespeichert. Alle Betriebs-und GPS-Daten können mit einer 2D/3D Software graphisch dargestellt werden.
Eine SD/MMC-Karte speichert bis zu 48 Stunden Flugbetrieb. Ssämtliche Betriebsdaten wie die Feldstärken der empfangenen Funksignale, gültige und Failsafe Frames, die Antennenumschaltung, Gesamtstromverbrauch und weitere Daten werden aufgezeichnet.
Sie ist jedoch zum Betrieb nicht erforderlich. Alle Flug- und Betriebsdaten sind mit einem SD/MMC Kartenleser auf einen PC übertragbar.
Beim Typ Dual Receiver 10-20 R Gyro und 10-20 R Gyro + GPS übernimmt ein On-Board-Gyroskop (kurz Gyro) die Stabilisierung der Längs- bzw. Querachse. Seine Empfindlichkeit kann stufenlos eingestellt werden.
Ein zusätzlicher Gyro kann an alle Dual Receiver angeschlossen werden und beliebigen Ausgängen zugeordnet werden.
Ein elektronischer Schalter sorgt für ausfallsicheren Betrieb und vibrationsunempfindliche Funktion. Er wird durch einen externen Ein/Aus-Schalter im Stellbord angesteuert, der idealerweise an der Bordwand installiert wird. Die Bordelektronik bleibt bei Ausfall des externen Schalters voll funktionsfähig.
Das externe Stellboard hat drei Funktionen: ein/ausschalten, Sendersuchlauf starten, Akkubetrieb und Zustand über rote LED anzeigen. Zusätzliche LED anschließbar (erhältlich im Internetshop oder bei den weatronic-Händlern).
Failsafe-Positionen können für jeden Kanal individuell konfiguriert werden. Es kann zwischen "Hold", einer festen Position für Failsafe und einer erlernbaren Position gewählt werden.
Die Abmessungen betragen 112 x 77 x 25 mm. Dual Receiver wiegen je nach Ausführung zwischen 170 und 183 Gramm.


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